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ARBEITEN AM BILDSCHIRM MIT EINER GLEITSICHTBRILLE

ARBEITEN AM BILDSCHIRM MIT EINER GLEITSICHTBRILLE

Kennen Sie das, Sie sitzen seit Stunden vor dem Bildschirm und merken immer und immer wieder das Sie Kopfschmerzen oder im Schulter-Nacken-Bereich Verspannungen entwickeln. Hier können wir Ihnen einige Tipps zur schnellen Umsetzung geben.



Wichtig ist hier, dass Sie sich alles was auf dem Schreibtisch steht betrachten. Das heißt, wie ist der Monitor eingestellt, mit welchen Arbeitsmitteln arbeiten Sie und arbeiten Sie mit Dokumenten?

Aber von vorne:
Hauptproblem beim Lesen auf dem Bildschirm mit einer Gleitsichtbrille ist die eingestellte Höhe des Monitors. Aus unseren Erfahrungen sind die Monitore bei ca. 90% der Benutzenden zu hoch eingestellt.

Aber warum ist das so?
Wenn Sie durch eine Gleitsichtbrille lesen, dann liegt der Bereich in dem Sie durchschauen im mittleren bis unteren Teil der Brillengläser. Möchten Sie nun auf der oberen Zeile Ihres Monitors etwas lesen, so überstrecken Sie automatisch Ihre Halswirbelsäule nach hinten. Machen Sie dies den gesamten Tag lang, über mehrere Wochen oder gar Jahre, kann das möglicherweise schlimme Folgen für Ihre Gesundheit haben.

Welche Lösung schlagen wir Ihnen vor?
Perfekt ist eine einstellbare Monitorhalterung in Höhe, Tiefe und Neigungswinkel, beispielweise von Novus „Clu i C“ . Diese lässt sich nicht nur superleicht in Höhe und Tiefe anpassen, sondern auch im Neigungswinkel und ist daher ideal für Personen mit einer Gleitsichtbrille.



Im besten Fall positionieren Sie Ihren Monitor so tief wie nur möglich und leicht angeschrägt – so als würden Sie eine Zeitung lesen (Hinterkante leicht schräg nach oben). Wichtig ist hier, dass Sie beim Kauf auf die individuelle Einstellmöglichkeiten der Monitorhalterungen sowie auf die Anbindung achten.
Zudem kann es von Nutzen sein, wenn Sie Ihre Dokumente -von denen Sie abtippen- zentral vor sich und zwischen Monitor und Tastatur positionieren. So ersparen Sie sich unnötige Verdrehungen in der Halswirbelsäule. Ideale Alltagshelfer sind hier die „Dokumentenhalter“ oder auch „Vorlagenhalter“.


29.09.2020


BEWEGUNGSHOCKER & STEHHILFEN

BEWEGUNGSHOCKER & STEHHILFEN




Oft wird uns die Fragen gestellt: „Was ist denn der Unterschied von Bewegungshockern und Stehhilfen“ und „Welche Variante würden Sie mir empfehlen?“. Im Grund unterscheiden wir hier zwischen 4 Kategorien:
1. den Rollhockern
2. den Aktivstühlen von Aeris
3. den Bewegungshockern mit Bodenteller
4. und letztendlich den Stehhilfen.

Sie merken, es gibt eine große Auswahl an den verschiedensten Möglichkeiten, um im Stehen oder im Steh-Sitzen unterstützt zu werden. Um Ihnen hier etwas Licht ins Dunkel zu bringen ist es vom Vorteil, wenn wir hier auf die Einzelnen Kategorien eingehen.


Starten wir mit den Rollhockern
Die Rollhocker sind auf einem Fußkreuz konzipiert und sorgen aufgrund der Rollen und des deutlich kleineren Fußkreuzes -im Vergleich zu Bürostühlen- für eine schnelle Bewegung von A nach B. Die Rollhocker gibt es in zwei verschiedenen Sitzarten: dem Sattelsitz (die bei uns meist genutzte Art) und dem flachem Sitz. Einige Modelle bieten zudem ein dynamisches Sitzsystem wie die Hersteller Score (Amazone und Jumper) und Löffler (Sedlo oder Ergo) oder auch Haider Bioswing (Boogie oder Foxter). Wenn Sie auf keine Rückenlehne oder Beckenstütze nicht verzichten möchten, bieten hier auch viele Hersteller mögliche Zusatzoptionen. Inwieweit dies jedoch immer sinnvoll ist, empfehlen wir vorher zu testen. Alles im allem sind die Rollhocker aufgrund des Fußkreuzes im Vergleich zum Bewegungshocker mit Bodenteller und des Aktivstuhls „Swopper“ deutlich weniger dynamisch. Aufgrund Ihrer vielzähligen Optionen und Höhenverstellung andererseits vielfältig einsatzbar.
Für welche Einsatzbereiche empfehlen wir Rollhocker zumeist:
Im Grund überall wo Sie schnell von A nach B im Sitzen hin rollen möchten und/oder nicht genügend Platz haben oder auch in Medizinischen Bereichen, Kosmetik, Friseure, Büro, Industrie, Home-Office, Kindergarten, Musiker, Künstler, Gesundheitswesen


Der wohl dynamischste Bewegungshocker – Der Aktivstuhl „Swopper“
Vielleicht haben Sie den Aktivstuhl „Swopper“ schon in vielen Möbelhäusern und Schaufenstern stehen sehen und sich gefragt, was der denn kann. Der Swopper glänzt durch sein dreidimensionales Sitzprinzip, d.h. Sie können den Sitzkopf samt Gasfeder vor-zurück, seitlich und in die vertikale Richtung bewegen, im Prinzip in jede Richtung. Vergleichbar ist das Sitzen auf dem Swopper wie auf einem Sitzball.
Warum aber dann einen Swopper kaufen und kein einfachen Gymnastikball?
Der Swopper besticht aus der Mischung von ergonomischen und sicherheitstechnischen Anforderungen und der Dynamik. Er kann auf Höhe, Gewicht und Sitzdynamik individuell angepasst werden und ist aufgrund seines Fußrings äußerst standfest. Den Swopper gibt es sowohl mit einem festen Standring auf Gleitern als auch auf Rollen. Durch die Auf- und Ab-Bewegungen wird die Muskulatur gestärkt und Stoffwechsel sowie Kreislauf angeregt. Durch das überarbeitet Design und der größeren Auswahl an Stoffen und Farben, ist der Swopper im Alltag kaum noch wegzudenken und ein wirklich sehr beliebtes Sitzmöbel.
Wir empfehlen hier trotzdem ein Probesitzen, um sich mit der Sitzdynamik vertraut zu machen und abschätzen zu könne, ob für Sie ein Stuhl ohne Rückenlehne in Betracht kommt.
Für welche Einsatzbereiche empfehlen wir die Swopper zumeist:
Im Büro, Home-Office, Kinderzimmer, Arbeitsbereiche an denen keine Rückenlehne benötigt wird, im Kollegium zum Austausch


Machen wir weiter mit den Bewegungshockern mit Bodenteller
Anders als die Rollhocker sind die Bewegungshocker auf einen Bodenteller konzipiert. Dies führt zu einem noch beweglicherem Sitzgefühl. Mit Hilfe der Füße und des Beckens kann hier die Bewegung gesteuert und so unterschiedliche Muskelpartien angesteuert werden. Die Bewegungshocker sind aufgrund Ihrer unterschiedlichen Höhenverstell-Bereiche für sitzende als auch stehende Arbeitsbereiche geeignet und ermöglichen zudem noch die Zwischenebene das „Steh-Sitzen“. Außerdem können sich Bewegungshocker ideal der eigenen Arbeitshöhe sowie der eigenen Körpergröße anpassen. Der Bewegungshocker ist eine großartige Alternative zum klassischen Bürostuhl und in Kombination zum höhenverstellbaren Schreibtischen bestens geeignet. Die Bewegungshocker gibt es in drei verschiedenen Sitzarten: dem Sattelsitz (die meistgenutzte Art), dem Sattelähnlichen Sitz und dem flachen Sitz. Auch hier gibt es die unterschiedlichsten Gestell-Farben, Stoffe und Stofffarben zur Auswahl zur Auswahl.
Für welchen Einsatzbereich empfehlen wir die Bewegungshocker zumeist:
Im Büro oder Home-Office mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch, Arbeitsbereiche, an denen keine Rückenlehne benötigt wird, im Kollegium zum Austausch, als Alternative zum klassischen Bürostuhl


Kommen wir zu den Stehhilfen
Stehhilfen dienen als Unterstützung für stehende Tätigkeiten und sorgen daneben zur Entlastung der Füße, Beine und dem unteren Rücken. Wenn Sie für sich eine Stehhilfe kaufen möchten, empfehlen wir auf die ergonomischen und sicherheitstechnischen Anforderungen zu achten. Ergonomische Stehhilfen bestehen aus einem festen Standfuß, einer flexibel gelagerten und höheneinstellbaren Mittelsäule und einer Sitzfläche. Mit Hilfe der beweglichen Mittelsäule kann nicht nur die Sitz-Neigung dynamisch den Arbeitsbedingungen angepasst werden, sondern auch die ideale Höhe. Gute ergonomische Stehhilfen erkennen Sie an dem Mix aus Standfestigkeit, Beweglichkeit und Anpassbarkeit. Achten Sie bei der Auswahl vor allem auch an die Sicherheit und Belastbarkeit. Das schöne ist, Stehhilfen sind auf Grund Ihrer Gestaltungsoptionen: unterschiedlichsten Gestell-Farben, Stoffe und Stofffarben zur Auswahl vielfältig einsetzbar.
Für welchen Einsatzbereich empfehlen wir Stehhilfen zumeist:
Industrie, Produktion, Einzelhandel, an erhöhten Arbeitsplätzen, Büro oder Home-Office am höhenverstellbaren Schreibtisch, Empfang, Kassenbereich, Einlass, Werkbank.




Worauf sollten Sie beim Kauf eines Bewegungshocker oder Stehhilfe achten?
• Höhe der Arbeitsfläche = Höhenverstellung der Stehhilfe und des Bewegungshockers
• Breite der Sitzfläche
• Stoffe und Farben – je nach Tätigkeit und Anforderungsbereich entsprechend
• Größe des Fußkreuzes
• Rollen entsprechend des Fußbodens
• Mit oder ohne Dynamik in der Sitzfläche






26.09.2020


RollerMaus - Die ergonomische Computermaus

RollerMaus - Die ergonomische Computermaus



Dann liegen Sie hier leider komplett falsch. In diesem Beitrag möchten wir Sie gerne mehr über die Rollermouse informieren. Bei der Rollermouse oder auch Rollstabmaus handelt es sich um eine zentral platzierte ergonomische Computermaus. Diese besteht aus einem Rollstab, welcher als Cursor genutzt wird, einer Handballenauflage und aus einigen Tasten wie: Vor, Zurück, Kopieren, Einfügen o.ä..

Worin liegt die Besonderheit dieser Maus?
Die größten Unterschiede liegen in der Positionierung auf dem Schreibtisch und in der Handhabung. Die Rollermouse wird zentral vor dem Monitor bzw. dem Stuhl positioniert. Durch die zentrale Positionierung werden große Rotationen im Schultergelenk vermieden. Bei der Handhabung liegt hier der Vorteil, dass Sie mit Hilfe des langen Rollstabs mit den Händen gleichzeitigt oder abwechselnd bewegen können und so eine einseitige Überlastung vermeiden bzw. reduzieren. Zudem sorgt der Rollstab durch seine äußerst leichte Führung für schnelle Bewegungen des Zeigers auf dem Computerbildschirm.
Die Rollermouse gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, so dass für jeden die passende Variante dabei ist.



Für wen könnte die Rollermouse eine mögliche Lösung sein?
• Personen mit starken Oberarm-Schulter-Nacken-Beschwerden oder Erkrankungen in diesen Bereichen,
• Personen mit dem RSI-Syndrom, dem Maus- oder Tennisarm,
• Personen mit einem starken einseitigen Beschwerdebild,
• Personen denen das Umgreifen also einer Verdrehung im Handgelenk von Maus zur Tastatur schwerfällt,
• Personen, welche sowohl mit der linken als auch mit der rechten Hand arbeiten möchten und können,
• und natürlich auch für alle anderen.


17.10.2019


Sie sind das Mass

Sie sind das Mass



Jeder kennt es, Sie bekommen einen neuen Stuhl auf Arbeit gestellt und überlegen, wie Sie den nun optimal einstellen. Oft geben die Kolleginnen und Kollegen noch Tipps mit aber so richtig weiß niemand Bescheid. Schade ist es dann umso mehr, wenn der Bürostuhl sogar alle ergonomischen Grundeinstellungsmerkmale aufweist aber niemand davon weiß. Mit der folgenden kurzen Anleitung möchten wir Ihnen aufzeigen, wie Sie Ihren Stuhl -sofern dieser es auch kann- einstellen oder auch, worauf Sie beim Kauf eines ergonomischen Bürostuhls achten sollten:

1. Starten wir mit der Sitzhöhe
Ausgangspunkt der kompletten Stuhl - Tischeinstellung ist im Grunde die Sitzhöhe. Sie setzten sich vollständig auf den Stuhl, der Rücken berührt die Rückenlehne. Die Sitzhöhe Ihres Stuhles sollte sich an einem Offenen Sitzwinkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel orientieren. Das heißt, Ihr Füße stehen vollständig entspannt auf dem Boden und im Kniegelenk ist ein Winkel von ca. 100° zu erkennen. Da wir nicht permanent einen Winkelmesser dabeihaben, können Sie dies ganz leicht überprüfen: Stellen Sie sich einen Ball vor, den Sie auf den Oberschenkel legen. Dieser sollte im optimalen Fall zu den Knien rollen. Ein Offener Sitzwinkel begünstigt eine aufgerichtet Körperhaltung und einen besseren Blutfluss.

2. Nachdem wir die Sitzhöhe eingestellt haben kommen wir nun zur Sitzflächentiefe.
Beides steht im unmittelbaren Verhältnis. Im optimalen Fall können Sie die Sitzfläche auf die individuelle Beinlänge anpassen. Meistens befindet sich direkt unter dem Sitz ein Hebel versteckt. Die Sitztiefe, d.h. die Auflagefläche für die Oberschenkel ist dann optimal eingestellt, wenn Sie die Sitzfläche vollständig nutzen und zwischen Sitzvorderkante und Kniekehle circa 3 Finger Platz finden. Wichtig ist dies vor allem, um keine Gefäße in den Beinen abzuschnüren.

3. Nächster Schritt ist die Einstellung der Rückenlehne.
Die Rückenlehne kann im optimalen Fall in Höhe und mit der Lordosenstütze eingestellt werden. Die Höhe der Rückenlehne ist demnach optimal eingestellt, wenn die Wölbung der Rückenlehne (auch Lordosenstütze genannt) -sofern vorhanden- den Lendenwirbelbereich unterstützt, das heißt im natürlichen Hohlkreuz sitzt.
Diesen finden Sie etwa über Ihren Hosenbund (außer Sie haben eine High Waist Hose). Wenn Sie eine Lordosenstütze besitzen, so lässt sich diese oftmals noch in der Tiefe -über eine Pumpe oder ein Rädchen- einstellen. Hier geben Sie das Maß an, es sollte Ihnen einfach guttun, als angenehmen erscheinen und nicht unangenehm drücken.

4. Für eine dynamische Rückenlehnen-Bewegung ist die Einstellung des Rückenanlehndrucks entscheidend.
Zumeist finden Sie seitlich oder unter dem Stuhl ein Rädchen, mit dem Sie Ihre individuelle Federkraft, passend auf Gewicht und Kraft anpassen können. Im Grunde sollten Sie sich an Ihre Rückenlehne anlehnen und eine angenehme Unterstützung spüren. Die Rückenlehne ist dann optimal eingestellt, wenn Sie hier eine leichte Dynamik spüren. Nachstellen sollten Sie, wenn Sie die Rückenlehne nur unter Muskelkraft bewegen könne oder gar nicht. Noch ein Tipp: Wir empfehlen die Rückenlehen nicht zu fixieren, sondern lieber bei Bedarf den Anlehndruck zu verstärken.

5. Fast geschafft: Kommen wir zur Einstellung der oft vernachlässigten Armlehnen. Die Armlehnen werden leider zu oft missachtet, obwohl diese -unserer Meinung nach- eine bedeutende Rolle spielen. Sie dienen zur Entlastung der Schultern und Arme. Wenn Sie also oft Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich verspüren, können hier optimal eingestellte Armlehnen eine mögliche Lösung darstellen. Stellen Sie Ihre Armlehnen so ein, dass Sie Ihre Unterarme entspannt ablegen können und ein offener Winkel im Ellbogengelenk ersichtlich ist (Kugel sollte zur Hand runter rollen). Achten Sie bei der Einstellung oder beim Kauf, dass diese in der Breite, Höhe, Tiefe und gegeben falls auch radial einstellbar sind.



6. Der finale Schritt: Anpassung des Schreibtisches zum Stuhl bzw. der Armlehnen. Sie lesen richtig, im Besten fall richten Sie die Höhe des Tisches nach den Armlehnen aus. Optimal ist die Tischplatte in der Höhe eingestellt, wenn diese circa 1-2 cm unterhalb der Armlehnen beginnen. Warum? Wenn Sie mit einer Tastatur arbeiten, haben Sie während der Eingabe einen schönen offenen Armwinkel und überstrecken Ihr Handgelenk nicht zusätzlich nach oben/hinten.
Tipp: Falls der Tisch nicht einstellbar ist und dieser für Sie viel zu weit oben ist, dann richten Sie die Armlehnhöhe nach der Tischhöhe aus und stellen Sie sich eine Fußstütze unter den Tisch. Bei Personen, bei denen der Tisch viel zu niedrig ist, hilft nur ein höhenverstellbarer Schreibtisch.



14.03.2019



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