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Wissenswertes

RollerMaus - Die ergonomische Computermaus

RollerMaus - Die ergonomische Computermaus

Bei der „RollerMouse“ handelt es sich um eine zentral platzierte ergonomische Computermaus. Die RollerMouse besteht aus einem Rollstab (dem Cursor), einer Handballenauflage (in verschiedenen Größen) und diversen Tasten (Vor, Zurück, Kopieren, Einfügen etc.). Vorteil der „RollerMouse“ ist, dass diese zentriert auf dem Schreibtisch positioniert wird und so große Rotationen im Schulterbereich vermieden werden. Zudem kann eine Überlastung eines Arms durch die „RollerMouse“ durch die gleichzeitige oder abwechselnde Nutzung des linken und rechten Arms reduziert werden. Es minimiert Anzeichen des RSI-Syndroms, das durch den einseitigen Einsatz von Muskeln und Sehnen entsteht, und sorgt selbst nach einem langen Arbeitstag mit der Maus für eine Leistungssteigerung. Zudem sorgt der Rollstab durch seine leichte Führung für sehr leichte Bewegungen des Cursors auf dem Computerbildschirm. Die „RollerMouse“ gibt es in verschiedenen Ausführungen, so dass für alle Bedürfnisse das passende dabei ist.

Für wen eignet sich die RollerMouse?
• Personen mit starken Oberarm-Schulter-Nacken-Beschwerden oder Erkrankungen in diesen Bereichen
• Personen mit dem RSI-Syndrom, dem Maus- oder Tennisarm
• Personen mit einem starken einseitigen Beschwerdebild
• Personen denen das Umgreifen (Verdrehung im Handgelenk) von Maus zur Tastatur schwerfällt
• Personen, welche sowohl mit der linken als auch mit der rechten Hand


17.10.2019


Attraktive Arbeitgeber & Ergonomie

Attraktive Arbeitgeber & Ergonomie

WAS HAT ERGONOMIE UND DER KAMPF UM FACHLEUTE MITEINANDER ZU TUN?

Sehr viel!
Laut Forsa-Umfrage „Attraktivität von Arbeitgeber und Arbeitsplatz“ vom Februar 2019 legen 87% der Befragten einen sehr großen oder großen Wert auf einen ergonomischen Arbeitsplatz.
Doch was heißt „ergonomischer Büroarbeitsplatz“?
Einen ergonomischen Arbeitsplatz erkennen Sie, wenn die Arbeitsbedingungen an jedem einzelnen Nutzenden angepasst werden können. Hierbei sind unter anderem Folgende Schwerpunkte zu beachten:
• Mobiliar (Bürodrehstuhl, Schreibtische, …)
• Technik
• Akustik (Lärmpegel, Nachhallzeit, ...)
• Beleuchtung (Blendung, Tageslicht, …)
• Kommunikation (interne und externe)
• Klimabedingungen (Temperatur, Belüftung, Schadstoffe, ...)
• Räumlichkeiten (Größe, Zuschnitt, ...).

WIE ZUFRIEDEN SIND DIE BEFRAGTEN MIT IHRER VORHANDENEN AUSSTATTUNG UND EINRICHTUNG IHRES ARBEITSPLATZES?
Im Hinblick auf die derzeitige Zufriedenheit der Befragten, ist zwar etwa die Mehrzahl zufrieden mit ihrer aktuellen Umgebung, jedoch richtig begeistert sind nur ein Viertel bis ein Drittel der Beschäftigten. (Quelle: DAS BÜRO / Quality Office 2019)

WAS HEISST DAS FÜR SIE ALS UNTERNEHMEN?
Zum größten Teil heißt das: viel Nachholbedarf!
Arbeiten Sie mit Ihrer Fachkraft für Arbeitssicherheit, Betriebsärztin/-arzt und -wenn vorhanden- mit Ihrem Gesundheitsmanagement zusammen. Befragen Sie Ihre Mitarbeitenden in Hinblick auf „Wohlbefinden“, „Gesundheit“ oder „Verbesserungsvorschlägen“.
Aus unseren Erfahrungen, macht eine ergonomische (Neu-)Planung nur Sinn, wenn Ihre Mitarbeitenden mit ins „Boot“ geholt werden. Zum Beispiel mit einem Workshop zum Thema Ergonomie und einer nachgehenden Arbeitsplatzbegehung.


20.09.2019


Orthopädischer Bürodrehstuhl

Orthopädischer Bürodrehstuhl

Ein ergonomischer Stuhl nach den Vorschriften der Berufsgenossenschaft ist ein der Körperform
angepasster und gepolsterter Bürostuhl. Er unterstützt die natürliche Form der Wirbelsäule
beziehungsweise des Rumpfes, aber nicht die Funktionen der beteiligten Muskulatur. Der
ergonomische Stuhl ermöglicht in der Regel nur statisches Sitzen, gelegentlich ist die Rückenlehne
dynamisch gelagert, ohne jedoch im Anpressdruck verstellbar zu sein oder eine Lendenlordose zu
besitzen.
Die besondere Funktion des orthopädischen Bürodrehstuhls besteht hingegen darin, die natürliche
Funktion der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur herauszufordern, indem die Muskulatur auf
Bewegungen der dynamisch gelagerten Sitz- und Rückenfläche und einer daraus folgenden Lageveränderung des Körpers mit einer Änderung der Muskelspannung reagieren muss, um das
Gleichgewicht wiederherzustellen.


14.03.2019


Sie sind das Mass

Sie sind das Mass

WAS IST DAS ERSTE, WAS WIR TUN, WENN WIR AN UNSEREN ARBEITSPLATZ GEHEN?

Richtig – wir schalten den Computer ein. Mit dem Blick auf den Rechner beginnt und endet der Arbeitstag oft. Kaum eine Arbeit im Büro ist ohne den Computer denkbar und wenn es uns gelingt, den Arbeitsplatz „körperzentriert“ einzurichten, wird die lange tägliche Zeit am PC auch nicht zu größeren Problemen führen. Bedenken Sie jedoch, dass der Körper für Bewegung und Variation während des Tages geschaffen ist. Egal wie gut Sie sich einrichten und welche ERGO-Ratschläge Sie beherzigen, nichts ersetzt körperliche Bewegung, einen guten Spaziergang, ausgewogene, ballaststoffreiche Ernährung, Humor und
wichtige Ruhephasen während eines Arbeitsalltags.

WIE SIEHT EINE GUTE ARBEITSHALTUNG AUS?
Es beginnt mit der richtigen Sitz- und Tischhöhe, die sich an Ihren Körperproportionen orientiert und nicht umgekehrt. Mit den Füßen sollten Sie einen guten Bodenkontakt haben und Ihr Blick sollte bei aufgerichteter Haltung ungefähr die Mitte des Monitors treffen. Vom festen Blick in den Monitor bis
zur Fußhaltung beim Sitzen, von der Positionierung Ihrer Tastatur und Maus auf dem Tisch bis zur Einstellung Ihres Stuhles – alles ist wichtig und wir vermitteln Ihnen, wie es geht.


14.03.2019


Dynamisches Sitzen

Dynamisches Sitzen

• Die Sitzhöhe Ihres Stuhles sollte sich an einem offenen Sitzwinkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel orientieren bei etwas mehr als 90° abgewinkeltem Kniegelenk. Dabei wird das Becken aufgerichtet und Ihre Füße stehen vollflächig fest auf dem Boden oder bei geringer Körpergröße auf einer beweglich gelagerten Fußstütze.

• Die Rückenlehnenhöhe muss so eingestellt sein, dass sie im Lendenwirbelbereich
unterstützt, d.h. die Wölbung der Beckenstütze sollte nicht nur im Bereich des Holkreuzes anliegen, sondern im tieferen Bereich das Nach-Hinten-Kippen des Beckens verhindern.

• Die Sitztiefe, d.h. die Auflagefläche für die Oberschenkel sollte voll genutzt werden, ca. eine Hand breit vom Sitz bis zur Kniekehle kann Raum bleiben, um keine Gefäße
• abzuschnüren. Der Rücken sollte immer angelehnt sein.

• Für dynamisches Sitzen sollten Sie die Federkraft, den Rückenlehnenandruck der
Rückenlehne auf Ihr persönliches Gewicht einstellen, so dass Bewegung ohne große
Kraftanstrengung möglich ist. Den Stuhl niemals fixieren, sondern bei Bedarf, den
• Rückenlehnenandruck verstärken.

• Die Tastatur nah am Körper positionieren, Vorlagen gehören zwischen Tastatur und
• Monitor, die Monitoroberkante maximal in Augenhöhe.

• Handballen vor Tastatur auflegen, Armlehnen zum Ablegen der Ellenbogen nutzen bei einem um ca. +/- 90° abgewinkelten Armgelenk. Die Armlehnen dienen dabei als Verlängerung der Tischoberfläche.

• Die Tischplatte sollte ca. 2 cm unterhalb des Unterarms beginnen.



14.03.2019



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