Büroausstattungen Janik e.K.

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Berufliche Rehabilitation

Die Beratung kann direkt bei einem Besuch in unserer Ausstellung erfolgen.
Durch ein Probesitzen und die Produkterprobung von höhenverstellbaren Tischen und ergonomischen Zubehör bekommen Sie einen Einblick in die umfangreichen Möglichkeiten auch Ihren Arbeitsplatz ergonomisch zu gestalten.

Ansprechpartner:

Dagmar Janik-Stenzel
(GF / Fachkraft für Arbeitssicherheit)
0341 3913248
d.janik@janik-leipzig.de

Steffi Neumann
(Ergotherapeutin / Ergonomieberaterin im Verkauf)
0341 3913248
s.neumann@janik-leipzig.de

» Link zur Rentenversicherung
mit Downloadbereich (Antragsformulare)


» LEITFADEN

» Berufliche Rehabilitation
Ihre neue Chance

» Handlungsleitfaden
Betriebliches Eingliederungsmanagement

» Mit Rehabilitation wieder fit für den Job

Ihre Arbeitsfähigkeit ist durch längere Krankheit bedroht? Sie können Ihren Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr ausüben?

Die berufliche Rehabilitation, die sogenannte  "Leistung zur Teilhabe am Arbeitsleben" stellt hierbei eine Fördermöglichkeit dar, um Ihnen und Ihrem Arbeitgeber die Möglichlkeit zu geben Ihren Arbeitsplatz zu erhalten oder umzugestalten. Die berufliche Rehabilitation kann allein oder auch ergänzend zu einer bereits erfolgten medizinischen Rehabilitation durchgeführt werden.

Berufliche Rehabilitation

Leitfaden zur Bewilligung rückengerechter Alltagshilfen durch Träger der gesetzlichen Sozialversicherungen

  1. Wo kann ein Antrag gestellt werden und wer ist bei der Antragstellung behilflich?
    • Deutsche Rentenversicherung Bund
    • Deutsche Rentenversicherung Mitteldeutschland
    • Knappschaft Bahn See
    • Die Reha-/Sozialberater in der Klinik
    • Die Rehaberater der Rentenversicherungsträger
    • Die technischen Berater der Arbeitsagenturen
    • Die behandelnden Ärzte und Betriebsärzte
  2. Wer kann einen Antrag stellen?
    • Jeder Versicherte, bei dem die berufliche Rehabilitation und das notwendige Hilfsmittel zur Aufrechterhaltung und Erhalt der Arbeitsfähigkeit und des Arbeitsplatzes dient. Das heißt, ein orthopädischer Bürostuhl muss notwendig sein, damit die Gesundheit und Arbeitsfähigkeit erhalten bleibt. Dies dient gleichzeitig der Sicherung des Arbeitsplatzes.
    • Wiederholte Arbeitsunfähigkeit auf Grund chronischer Nacken- und Rückenbeschwerden liegt vor und/oder eine Rehamaßnahme und/oder eine Bandscheibenoperation ist erfolgt.
    • Im Rahmen von Umschulungsmaßnahmen, um auch zukünftig beruflich tätig sein zu können.
    • Einschränkungen und Behinderungen sollen ausgeglichen werden.
  3. Bei folgenden Indikationen ist ein orthopädischer Stuhl empfehlenswert: (Liste hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit)

    Nach Bandscheibenoperation, Beckenvenenthrombosen, Degenerative Bandscheibenerkrankungen (Bandscheibenvorfall und Bandscheibenvorwölbung), Erkrankungen aus dem Bereich der Beinveneninsuffizienz, Facettensyndrom, Lumbalgien, Lumboischialgie, Lymphstau im Bein- Beckenbereich, Morbus Bechterew (Einsteifung der Wirbelsäule), Morbus Scheuermann, Osteochondrose (Knorpelschaden der Wirbelkörper), Pseudospondylolisthesis, Spondylarthrose, Spondylitis, Spondylolyse, Statische Wirbelsäuleninsuffizienz, Flachrücken, Hohlkreuz, Rundrücken, Skoliose, Systemische Skeletterkrankungen, Varizen (Krampfadern) an Ober- und Unterschenkeln, Wirbelgleiten Spondylolisthesis.
  4. Was benötige ich zur Antragstellung?
    • Den Antrag auf Leistungen zur Rehabilitation und Zusatzfragebögen (erhalten Sie vom Rentenversicherungsträger s. Antragsformulare)
    • Das ärztliche Attest vom Facharzt (z.B. Orthopäde) oder den Entlassungsbericht der Rehaklinik mit dem spezifischen Hinweis für einen orthopädischen Stuhl oder ein anderes behindertengerechtes Hilfsmittel
    • Ausführliche Tätigkeitsbeschreibung
    • wenn möglich, eigener Brief mit hinreichender Begründung der Notwendigkeit einer behindertengerechten Ausstattung
    • Kostenvoranschlag des qualifizierten Fachhändlers
  5. Welche Hilfsmittel werden im Rahmen einer beruflichen Rehabilitation bewilligt oder bezuschusst?
  6. Wo wird der Antrag gestellt?

    Der Antrag muss vor (ansonsten erlischt der Anspruch) der Anschaffung eines Hilfsmitels bei einem der zuständigen Kostenträger gestellt werden! Diese sind:
    • Rentenversicherungen: 15 Jahre versicherungspflichtige Beschäftigung oder 5 Jahre versicherungspflichtige Beschäftigung und Heilverfahren mit anschließender Kur (AHB)
    • Berufsgenossenschaft: Nach Arbeits- oder Wegeunfall, Berufskrankheit.
    • Hauptfürsorgestellen: Studenten, Beamte oder Sonderfälle